Festlicher Auftakt des Europafests in Alsdorf

Mit einem besonderen Festabend in der Alsdorfer Stadthalle wurde das Europafest an diesem Wochenende eingeläutet. 75 Jahre Stadtrechte und 30 Jahre Städtepartnerschaft waren am Freitagabend im Blick. “Unsere jüngere Stadtgeschichte war vor allem von dem Beginn des Strukturwandels nach dem Ende des Bergbaus geprägt”, sagte Bürgermeister Alfred Sonders. “Diesen Weg gehen wir sehr erfolgreich. Allein in unseren Busines-Parks, in denen sich auch viele international erfolgreiche Unternehmen angesiedelt haben, haben wir heute gut 6.000 Arbeitsplätze. Mehr, als es zu Bergbauzeiten in Alsdorf gegeben hat!” Gemeinsam mit vielen Freundinnen und Freunden aus den Partnerstädten Brunssum und Saint-Brieuc wurde das 30-Jährige der Beziehung zu Hennigsdorf gewürdigt. Aus dem Beginn der Unterstützung nach dem Fall der Mauer, als Alsdorfer Verwaltungsmitarbeiter im Hennigsdorfer Rathaus zu Gast waren, ist eine tiefe Freundschaft entstanden, die bis heute mit regelmäßigen Besuchen und Events gepflegt wird.
Viel Unterhaltung gab es am Abend ebenfalls. Für Musik sorgte zu Beginn der Fanfarenzug der Prinzengarde, der zweite Teil des Abends gehörte der rumänischen Folkloregruppe “Dor Romanesc”, die eine gute Stunde lang mit Live-Musik und Tänzen begeisterte. Viel Applaus gab es für diese kulturellen Botschafter, die das diesjährige Partnerland “Rumänien” beim Europafest repräsentieren. Und gefeiert wird auch am heutigen Samstag: Ab 18 Uhr gibt es Live-Musik auf dem Denkmalplatz, bevor nach Einbruch der Dunkelheit das große Feuerwerk über dem Annaplatz beginnt. Ein verkaufsoffener Sonntag und der große Festzug am Vormittag runden das Programm ab.
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